Wer in Rottweil, Villingen-Schwenningen oder Tuttlingen banderoliert, hat bei einem Maschinenstillstand ein anderes Problem als ein Betrieb in Norddeutschland. Die Engstelle ist selten das Ersatzteil, sondern die Zeit bis zur Ersatzmaschine. aftech sitzt in Zimmern ob Rottweil und hält Wartung und Materialversorgung deshalb in einem bewusst engen Radius. Für den Verkauf von Maschinen gilt dagegen ein deutlich größeres Gebiet, das dem Mandat der Werksvertretung folgt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Service, Wartung und Verbrauchsmaterial: rund 100 Kilometer um Zimmern ob Rottweil, von Freudenstadt bis Singen und von Horb bis Tuttlingen.
  • Maschinenvertrieb: deutlich weiter gefasst, nach dem Mandat der Werksvertretung in den Postleitzahlgebieten 54, 55, 6, 7, 8 und 9.
  • Überbrückung bei Ausfall: Vorführgerät aus dem eigenen Lager oder Backup-Maschine bei einem Kunden in der Nähe, ohne Zusage.
  • Aufstellung und Einweisung: gehören zur Inbetriebnahme; im Servicefall fährt aftech hin, oder die Maschine kommt in die Werkstatt.

Zwei Gebiete mit unterschiedlicher Reichweite

Das Einzugsgebiet besteht aus zwei Kreisen. Der engere umfasst rund 100 Kilometer um Zimmern ob Rottweil und deckt Wartung, Reparatur, Ersatzteile, Miete und Verbrauchsmaterial ab. Darin liegen unter anderem Rottweil, Villingen-Schwenningen, Tuttlingen, Balingen, Oberndorf am Neckar, Schramberg, Horb, Freudenstadt, Reutlingen und Singen. Der weitere Kreis gilt für den Verkauf von Banderoliermaschinen und Anlegern und folgt dem Mandat der Werksvertretung: die Postleitzahlgebiete 54, 55, 6, 7, 8 und 9, ohne 98 und 99. Eine Maschine wird also über eine erheblich größere Fläche verkauft und in Betrieb genommen, als das Tagesgeschäft aus Wartung und Nachschub bedienen kann. Zur Inbetriebnahme gehören die Aufstellung beim Kunden und die Einweisung des Bedienpersonals. Im Servicefall gibt es zwei Wege: Entweder kommt ein Techniker in den Betrieb, oder die Maschine kommt in die Werkstatt nach Zimmern ob Rottweil.

Warum die Überbrückung an den Radius gebunden ist

Der enge Serviceradius ist die Voraussetzung dafür, dass eine Überbrückung überhaupt funktioniert. Eine Ersatzmaschine kommt aus zwei Quellen: aus dem eigenen Lager in Zimmern ob Rottweil oder aus dem Bestand eines Kunden in der Region, der ein Backup-Gerät stehen hat. Beides trägt nur, solange die Fahrstrecke in Stunden gemessen wird und nicht in Tagen.

Ein dokumentierter Fall aus dem Juni 2025 zeigt das. Eine Druckerei im Raum Villingen meldete sich vor 10 Uhr, an einer COM J 240 war nach einem Bedienerfehler die Heizpatrone beschädigt. Am Nachmittag desselben Tages stand ein Vorführgerät aus dem Lager zur Abholung bereit. Die Reparatur der eigenen Maschine dauerte vier Tage.

Aus diesem Fall lässt sich keine Zusage ableiten. Das klappt nicht immer: Die Zahl der Vorführ- und Backup-Geräte ist begrenzt, und ob gerade eines frei ist, entscheidet sich im Einzelfall.

Sechs Kilometer bis zum Herstellerwerk

Nach Villingendorf sind es rund sechs Kilometer. Dort baut KÖRA-PACKMAT seit 1966 Anleger und Verpackungsmaschinen und ist heute in über 20 Ländern vertreten. aftech ist einer von zwei nationalen Vertriebspartnern dieses Herstellers in Deutschland, der zweite sitzt im Norden. Die kurze Werksdistanz verkürzt Rückfragen zu Ersatzteilen und Formatteilen auf eine Fahrt.

Verbrauchsmaterial im Einzugsgebiet

Banderolen liefert aftech auch für Maschinen, die nicht aus dem eigenen Programm stammen, unter anderem für Geräte von COM, Band-All, Ultramatic, Mosca, US 2000, Tippy, Akebono und HIMA. Bestellt wird über einen Artikelschlüssel: FTB steht für beschichtete Transparentfolie, PB und PW für braunes oder weißes Papier, dahinter folgen Stärke beziehungsweise Flächengewicht und die Bandbreite. Welche Rollenlängen, Bandbreiten und Stärken für Ihre Maschine tatsächlich lieferbar sind, klären Sie am besten vor der ersten Bestellung, denn die Kombinationen unterscheiden sich je nach Fabrikat.

Empfehlung für Betriebe in der Region

Klären Sie die Servicefrage bereits vor dem Kauf: Wie weit ist der nächste Techniker entfernt, und gibt es ein Gerät, das im Ernstfall einspringen kann? Wer eine Maschine über einen Lieferanten außerhalb der Region bezieht, verlagert dieses Risiko auf die Logistik. Wenn unklar ist, welcher Anleger zu Ihrem Produkt passt, schicken Sie ein Muster ein; daran lässt sich die Bauart bestimmen. Sinnvoll ist außerdem, den Materialbedarf einmal im Jahr zu prüfen. Eine Banderoliermaschine bleibt typischerweise rund zehn Jahre in Betrieb, und über diesen Zeitraum entscheidet der Nachschub stärker über die Kosten als der Anschaffungspreis.

Zum Thema

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Quellen und weiterführende Informationen

Die Angaben zur Werksvertretung und zum Vertriebsgebiet stammen von der Herstellerseite, die Angaben zu Serviceradius und Überbrückung aus dem laufenden Betrieb.

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