Banderolen für eine Akebono OB bekommen Sie nicht zwingend beim Maschinenhersteller. Das Band ist ein Verbrauchsmaterial mit definierten Maßen, kein typgebundenes Ersatzteil. aftech liefert Banderolen für Akebono-Maschinen ebenso wie für COM E, COM J, Band-All, Ultramatic, Mosca, US 2000, Tippy und HIMA, auch dann, wenn die Maschine nie über aftech gekauft wurde. Für eine belastbare Bestellung brauchen Sie vier Angaben: Materialart, Stärke oder Flächengewicht, Bandbreite und Rollenlänge. Diese Angaben stehen in der Regel auf der zuletzt bezogenen Rolle oder auf dem zugehörigen Lieferschein; fehlen sie dort, lässt sich die Bandbreite nachmessen.

OB 301 N und OB 360 N: zwei Modellstände im Feld

Die Banderoliermaschinen der Baureihe OB stammen von Akebono aus Japan. Von der Baureihe sind mehrere Modellstände unterwegs. Die OB 301 beziehungsweise OB 301 N ist der Vorgänger von 2011, das neue Modell ist die OB 360 N.

Für die Materialbestellung ist diese Unterscheidung weniger wichtig, als sie klingt. Maßgeblich ist nicht der Modellname, sondern das, was Bandführung und Siegeleinheit Ihres konkreten Geräts verlangen. Leiten Sie die Bandbreite also nicht aus der Typenbezeichnung ab, sondern lesen Sie sie ab. An anderer Stelle wird der Modellstand sehr wohl wichtig: bei Verschleißteilen, bei der Ersatzteilversorgung und bei der Frage, ob sich eine Instandsetzung an einem Gerät von 2011 noch rechnet.

Den Artikelschlüssel lesen

Bestellt wird über einen Artikelschlüssel. Er bildet die genannten Angaben in einer einzigen Zeile ab.

Angabe auf der RolleBedeutungBeispiel aus dem Sortiment
FTBFolie Transparent BeschichtetFTB 100 28
PBPapier BraunPB 70 30
PWPapier Weiß
erste Zahl bei FolieStärke in µ100
erste Zahl bei PapierFlächengewicht in g70
zweite ZahlBandbreite in mm28 oder 30
LFMlaufender Meter, Kleinrolle 150 m150

Die Beispielwerte stammen aus dem Sortiment und sind keine Zuordnung zu einem bestimmten Akebono-Gerät. FTB 100 28 ist eine beschichtete Transparentfolie mit 100 µ Stärke und 28 mm Bandbreite, PB 70 30 ein braunes Papier mit 70 g Flächengewicht und 30 mm Bandbreite. Die erste Zahl sorgt regelmäßig für Verwechslungen, weil sie bei Folie eine Dicke und bei Papier ein Gewicht meint. Welche Breite Ihre Maschine braucht, steht auf dem Rollenkern oder auf dem letzten Lieferschein. Welche Kombinationen für Ihr Gerät infrage kommen, geben Bandführung und Siegeleinheit Ihrer Maschine vor.

Papier oder Folie an der OB

Banderoliermaschinen verarbeiten Papier- wie Folienbanderolen. Transparente Folie lässt das Produkt darunter sichtbar, Papier nicht. Bedrucken lassen sich beide, mit Logo oder mit Produktinformationen.

Wer von Folie auf Papier umstellen will, sollte einen Punkt kennen. Heißsiegelfähiges Banderolierpapier trägt in der Regel eine Siegelbeschichtung. Papier ist damit nicht automatisch die ökologisch bessere Wahl, und ob der Wechsel sinnvoll ist, hängt vom konkreten Materialaufbau ab. Eine Umstellung der Materialart gehört deshalb nicht nebenbei in eine Nachbestellung. Prüfen Sie den Wechsel vorher an der Maschine.

Muss der Nachschub vom Hersteller kommen?

Nein. Eine Banderole ist über Materialart, Stärke, Bandbreite und Rollenformat beschrieben, nicht über eine Teilenummer des Maschinenherstellers. Wer mehrere Fabrikate im Haus hat, etwa eine Akebono OB neben einer COM J, kann das Material aus einer Hand beziehen, statt für jede Maschine einen eigenen Bestellweg zu pflegen.

aftech ist seit 2003 Vertriebsingenieurbüro für Verpackungstechnik in Zimmern ob Rottweil, im Südwesten Baden-Württembergs, und liefert Banderolen markenübergreifend, auch für Fremdfabrikate. Materialversorgung und Service sind auf einen Umkreis von rund 100 Kilometern ausgelegt, der Maschinenvertrieb deckt die Postleitzahlgebiete 54, 55, 6, 7, 8 und 9 ab, ohne 98 und 99. Zum Leistungsumfang gehören Beratung, Schulung, Verleih und Reparatur, dazu die Aufstellung der Maschine beim Kunden und die Einweisung des Bedienpersonals. Im Servicefall fährt aftech zum Kunden, oder die Maschine kommt in die Werkstatt. Kundenbeziehungen laufen typischerweise über die Lebensdauer der Maschine von rund zehn Jahren, die längste bestehende reicht zwanzig Jahre zurück. Für einen Betrieb, der eine OB 301 von 2011 weiterfährt, ist genau das die entscheidende Frage: nicht, wer die Maschine einmal verkauft hat, sondern wer sie über die kommenden Jahre mit Material versorgt und im Störungsfall erreichbar ist.

Typische Fehler

  • Die Bandbreite aus dem Modellnamen ableiten, statt sie vom Rollenkern oder vom letzten Lieferschein abzulesen.
  • Folienstärke in µ und Papiergrammatur in g verwechseln, weil beide Werte im Artikelschlüssel an derselben Position stehen.
  • Nur beim Maschinenhersteller anfragen, obwohl das Band kein typgebundenes Ersatzteil ist und mehrere Fabrikate im Haus einen gemeinsamen Lieferweg erlauben.
  • Die Materialart im laufenden Auftrag wechseln, ohne das Siegelverhalten vorher zu prüfen.
  • Erst bestellen, wenn die letzte Rolle angebrochen ist. Eine Reserverolle im Regal verhindert, dass die Linie auf eine Lieferung wartet.
  • Bei der Anfrage weder Fabrikat noch Typ zur Hand haben. Gerade bei der OB-Baureihe mit zwei Modellständen kostet das unnötig eine Rückfrage.

So kommen Sie an das Material

Bestellt wird telefonisch unter +49 741 3489600 oder per E-Mail an info@aftech.de. Halten Sie Fabrikat und Typ bereit, also zum Beispiel Akebono OB 301 N oder OB 360 N, dazu den Aufdruck der zuletzt gelieferten Rolle. Bedruckung mit Firmenlogo oder Produktinformationen ist auf Wunsch möglich. Markenliste und Artikelschlüssel stehen auf der Hauptseite unter Verbrauchsmaterialien bei aftech.

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